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Tore auf für die Fledermaus

Informativ, interaktiv, attraktiv – so präsentiert sich eine neue Dauerausstellung auf der Haynsburg. Im Fokus die heimische Fledermaus. Die im Naturerfahrungsraum Haynsburg eröffnete Austellung kann sich sehen lassen.

Wenn Rainer Helms von Nachhaltigkeit spricht, dann meint er das auch so. Halbe Sachen sind seine Sache nicht. Heute legt er mit seinem Landschaftspflegeverein Mittleres Elstertal e.V. ein weiteres Zeugnis dafür ab und eröffnete eine Ausstellung. Eine Dauerausstellung auf der Haynsburg mit dem schönen Namen „Flederhaus hier zu Haus“. Denn hier auf der Haynsburg sind sie zu Hause, die künstlerischen Segler und nächtlichen Jäger. Auch für dieses zu Hause hatte Helms mit seinem Verein gesorgt als er 2020 in den Kellergewölben mehrere Fledermausquartiere einrichtete. Die hatte er nur ein Jahr später mit einer offenen Fledermauswerkstatt als praxisbezogene Bildungsstätte ergänzt. Nachhaltigkeit eben.

Die nun eröffnete Ausstellung präsentiert ästhetisch wie didaktisch ansprechend Text und Bildinformationen über die Welt der Fledermäuse. Mit interaktiven und spielerischen Elementen ergänzt ist diese Ausstellung immer einen Besuch wert. Fachlich exzellent begleitet hat die Präsentation Falko Meyer vom Arbeitskreis Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.. Verständlich und reichlich bebildert lernt der Besucher leicht und schnell viel über die bedrohten und deshalb geschützten Tiere. Intuition und Ziele der Protagonisten setzte die Hallesche Agentur ö-konzept gestalterisch perfekt um. Ein Hingucker, der Spaß macht und die Haynsburg zudem aufwerten dürfte. Darüber freut sich auch Frank Jakob.

Geht nicht gibt's nicht

Jakob ist Bürgermeister hier. Die „Burgmäuse“ aus dem in der Haynsburg angesiedelten Kindergarten brachten ihm und der Ausstellung zur Eröffnung natürlich ein kleines Ständchen. Ob die Kids sich nun in „Fledermäuse“ umtaufen, wie Staatssekretär Dr. Steffen Eichner empfahl, blieb bei Redaktionsschluss offen. Helms und Jakob sind seit ein paar Jahren ein gutes Gespann. „Geht nicht, gibts nicht“, ist wohl so eine Art gemeinsames Credo, das die Chemie zwischen den beiden stimmen lässt. Das kannt du beim Besuch der Haynsburg inzwischen gut sehen. Es ist beachtenswert, was die Gemeinde und diese beiden Männer in den letzten hier geschaffen haben.

Das sieht wohl auch eben erwähnter Dr. Eichner so. In seinnem Grußwort hob er ausdrücklich die gute Qualität der Förderanträge des Landschaftspflegevereins hervor. Im gehobenen Niveau der Projekte und dem stets überzeugenden Nachhaltigkeitsansatz in den Anträgen sähe sein Ministerium gute Gründe zur Bewilligung. Rainer Helms, eigentlich macht er diese Ausstellung seinem Verein und sich als dessen Vorsitzenden zum „Geschenk“. Denn der Verein besteht seit 25 Jahren. Ein schönes Geschenk wird bestätigen, wer sie gesehen hat. Und gehört. Denn neben vielen überraschenden Informationen über sie kannst du sogar den Stimmen der Fledermäuse hier lauschen.

Glanzlichter der Naturfotografie

Das ist aber noch immer nicht alles. Denn im großen Raum nebenan sind noch andere Glanzlichter zu sehen. Hier wird es alljährlich eine thematische Ausstellungen mit den schönsten Naturforgrafien geben. Zu jeweils einem bestimmten Thema werden Arbeiten aus dem internationalen Fotowettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ gezeigt. Die übrigens durch die thematische Orientierung nicht in Konkurrenz zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Schloss Moritzburg steht, aber nicht weniger sehenswert ist.

„Fledermaus hier zu Haus“ ist ein Projekt im „Naturerfahrungsraum Haynsburg“, der wiederum als eine von fünf Stationen in den „Umweltpfad Mittleres Elstertal“ eingebettet ist. Neben Angeboten von Umweltinformationen und Naturerlebnissen gibt der Umweltpafd auch der Kommunikation mit Natur und Kunst Raum. Zum Umweltpfad gehören der Baumwipfelpfad, die Umweltkirche Zangenberg, die Fledermausquartiere, der Waldspielplatz Breitenbach und der Naturraum Mühle Göbitz. Allesamt besuchenswerte Orte, die entlang des Elsterradweges liegen..

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